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Wie soll es weitergehen? (von Hermann Ploppa)

Wie soll es weitergehen? | Von Hermann Ploppa – apolut.net

Für die freundliche Genehmigung zum Teilen in meinem Blog danke ich Hermann Ploppa.

Den oben eingefügten, sehr lesenswerten Link von Hermann Ploppa, möchte ich hier im weiteren Verlauf Besprechen, – kommentieren.

Auch wenn ich Hermann Ploppas Bedauern über das „Gefühl von Ermüdung – Machtlosigkeit und Resignation“ – teile, – so geht meine Hoffnung dahin, dass ich die Sackgasse erkenne, in die unsere derzeitige, katastrophale, rot-grüne Regierungspolitik enden wird, – enden muss. Und am Ende dieser Sackgasse, – werden unsere Bürger erkennen (müssen) – dass es so nicht weitergehen kann. Solange es den Menschen gut geht, können sie sich leicht den Freuden und Genüssen des täglichen Lebens und Konsums hingeben, ohne viel nachzudenken. Wenn aber dieser leicht verfügbare Konsum einmal ausbleibt, – wenn alles zu teuer wird, wenn man frieren und vielleicht sogar hungern muss, oder der Krieg zu uns kommt, – dann, zumindest, so meine Hoffnung, fängt vielleicht doch so manch einer zu denken an – und fragt sich ernsthaft, – woran liegt es eigentlich?  Die Teuerung liegt eben nicht am Ukraine Krieg, so wie sie uns weismachen wollen, – sondern an den Sanktionen gegen Russland – und jetzt auch zunehmend gegen China – und Iran. Diese Sanktionen hat nicht Russland verhängt, – nicht Russland hat diesen Wirtschaftskrieg losgetreten, sondern die USA, und Europa und die anderen Vasallen haben’s in – zum Teil sogar vorauseilendem Gehorsam und Eifer mitgetragen und mitgeschürt.

Nun will ich aber, – obwohl ich Hermann Ploppas Vorschläge zur grundsätzlichen Reformierung von Wirtschaft und Gemeinwesen und vor Allem Bildung und Medien voll und ganz zustimme, – mein Wort und meine Bedenken auf ein geopolitisches Thema lenken. Und das sind EU und NATO.

Jawohl, gegen die heutige EU und NATO habe ich auch die Vorbehalte und den größten Unwillen. Aber! – es gibt da eben ein Aber gegen zu schnelle Schlüsse.

Geopolitisch betrachtet habe ich ein gewisses Verständnis für die Ängste unserer europäischen Nachbarn, vor einem Deutschen Alleingang.

Man stelle sich vor, Deutschland bekäme eines Tages eine Regierung, ähnlich der jetzigen Italiens, – oder derjenigen von Donald Trumps – mit dem Slogan “ Deutschland zuerst“! – und Deutschland stiege – per Referendum – aus Nato und EU aus. (das könnte schneller passieren, als manch Einer sich vorstellen mag)  Und dann stiege Deutschland in eine Allianz mit Russland – vielleicht, oder sogar wahrscheinlich und folgerichtig auch mir China ein. Eine Allianz in Wirtschaft – und auch strategisch militärisch. Dass ein solches Szenario ein Alptraum, nicht nur für Polen und die Baltischen Staaten wäre, sondern auch für England, Frankreich, – ja für (fast) alle Europäischen Länder (Ausnahmen könnten Österreich und Ungarn sein). – Und – vor Allem – ein Alptraum für die USA!!

Aus diesem Grunde, glaube ich, muss dieses Thema mit Bedacht und Vorsicht angegangen werden, um nicht sofort einen großen Konflikt oder gar Krieg herauf zu beschwören.

Und so glaube ich, muss Deutschland im eigenen, sowie auch im Interesse ganz Europas – und letztendlich auch sogar Amerikas, – eine Reform der NATO und der EU von innen heraus anstreben, umsetzen, durchsetzen. Es wird nicht gehen, wenn wir glauben, wir könnten unsere Europäischen Nachbarn alleine lassen – und uns in eine „goldene“ Zukunft mit Russland und China begeben. Dieser Prozess mag sehr wohl viel diplomatisches Geschick sowie Beharrlichkeit erfordern, aber mir scheint er fast als notwendig – oder sogar alternativlos zu sein.

 

 

One Comment on “Wie soll es weitergehen? (von Hermann Ploppa)

  • Claudia
    5. Januar 2023 at 21:34

    Eine gruselige Vorstellung. Unfassbar, dass du totalitäre, menschenverachtene Regime als Vision hast.

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