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Mainstream Medien und eigene Meinung

Alfred Kath                                                                                                 Hamdorf 26.09.22

Main Stream Medien und eigene Meinung

Die „Main Stream Medien“ tragen die größte Schuld an allem Übel. Selbst an meinen persönlichen Problemen. Zugegeben, das mag auch daran liegen, dass ich ihnen allzu lange und allzu viel vertraut habe. Dasselbe trifft wohl auch auf die jeweiligen Gesellschaften zu. Dass es mit unseren Medien und der Meinungsfreiheit in unserem Land nicht gut bestellt ist, das sieht und hört und liest man immer öfters und auch an immer prominenterer Stelle. Woran liegt es?                                                                                                                                     Und ich schreibe hier vornehmlich vom „Westen“ – also von der von den USA dominierten Sphäre – USA, Europa, Kanada, Australien, Japan, Süd-Korea und noch ein paar mehr.                      Die Gier der arroganten und abgehobenen Eliten, gepaart mit der Trägheit und Feigheit der Massen, hat dazu geführt, dass unser gesamtes System sich in einem beschleunigten Abwärtsstrudel der Korruption und Dekadenz befindet. Immer schamloser und perfider nutzen die Superreichen (Oligarchen) ihr Geld und die damit verbundene Macht, um mit den gekauften, prostituierten Medien, die Menschen auszubeuten und dahin zu dirigieren, wo sie sie haben wollen. Und die Massen, – vielleicht, weil’s ihnen noch zu gut geht, schlucken fast alles und murren wenig. Jedoch, auch das ist eine uralte „Wahrheit“, – die Sklaven – oder die Massen fangen an zu murren und zu protestieren, wenn’s ihnen nicht mehr so gut geht. Wenn das Leben nicht mehr so süß und unbeschwert ist, verringert sich die Angst vor Tod oder Strafe oder anderen Beschwernissen – und es wächst der Mut (oder die Verzweiflung) – etwas zu unternehmen, – etwas zu wagen. Auch wächst dann bekanntermaßen die Bereitschaft, radikalen oder populistischen „Heilsversprechern“ Gehör zu schenken. Weil man in der Not sagt – „irgendetwas muss ja geschehen“.

Kommen wir zur „Eigenen Meinung“. Die meisten Menschen, die von „eigener Meinung“ sprechen, haben nicht das, was ich als solche gelten lassen wollte. Es genügt nicht, abends mal eben die Tagesschau einzuschalten, oder die Artikelüberschrift der Tageszeitung zu lesen oder eine Talkshow anzusehen. Dabei erinnere ich an die Forschungsergebnisse und Aussagen des Schweizer Professors Dr. Daniele Ganser, – der erklärte, dass die allermeisten Menschen (auch intellektuelle) schon kurze Zeit nach dem Konsum von TV Nachrichten – sich nicht mehr an Einzelheiten – oder nicht einmal an die Palette von 5 oder 6 Nachrichtenthemen erinnern könnten.  Aber irgendwie haften bleiben so diffuse Vorstellungen, wie „krimineller, böser Putin“ – oder die „verschwörungstheoretischen  Schwurbler oder Covidioten und Impfgegner“.

Nach meiner Auffassung ist eine „eigene Meinung“ – das Ergebnis von viel Arbeit. Viel lesen auch widersprüchliches, aus unterschiedlichen Quellen, viel vergleichen und erwägen, – was klingt mehr plausibel und was nicht. Auch das Befassen mit und Studieren von Zusammenhängen, Hintergrundwissen gehört dazu. So zum Beispiel – „wie hat sich die Geschichte der Ukraine in den letzten 20 – 30 Jahren entwickelt?“ – wer sind die Akteure und welche Interessen stecken dahinter?   – Oder, man hört auch mal einem Kritiker der Corona Maßnahmen und Impfkampagnen, wie Dr. Sucharit Bhagdi oder Wolfgang Wodarg aufmerksam zu, – auch wenn er von unseren Politikern und Mainstream Medien als „Spinner oder Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet wird. – Natürlich gibt’s im Netz, genauso wie in der Politik und in den MSM viele „Spinner und Verschwörungstheoretiker“ und viel „fake news“, – aber gerade da zeigt sich mit der ehrlichen und intensiven Beschäftigung mit den Themen, dass man an Urteilskraft gewinnt, und minderwertige oder falsche (fake news) Aussagen oder Präsentationen schneller und besser erkennt.

Wenn es z.B. ums Kochen geht, würde ich die Meinung oder die Vorschläge eines 4 Sterne Kochs nicht so leicht in den Wind schlagen, oder die eines Zimmermanns, wenn’s um Hausbau geht, – aber wenn’s um Politik geht, frage ich schon ganz gerne mal nach – „ worauf beruht dein Wissen – oder deine Meinung denn eigentlich?

Schwierig oder kompliziert wird’s jetzt dann, wenn z.B. – wie in der Corona Geschichte, selbst die Ärzte des Vertrauens, – oder eben sogenannte „Experten“ und Politiker in den Medien pausenlos ein Narrativ, – eine Geschichte bedienen und wiederholen. Wenn wir unseren MSM – und unseren Politikern – und sogar unseren Ärzten nicht mehr trauen können.  Da kann man dann schon Verständnis aufbringen für die gleichgeschaltete Meinung der Massen. Oder der Widerspruch, auf den viele Menschen stoßen, führt zu einer Überforderung und zu einer Ablehnung – weiter darüber zu diskutieren. Letzten Endes liegt es nicht immer am mangelnden Interesse, denn nicht jeder hat so viel Zeit, wie ich als Rentner. Viele müssen arbeiten und den Unterhalt für sich und ihre Familien erbringen.

Dennoch, die Zweifel an den MSM wächst. Die Wahl Trumps zum Präsidenten der USA war zum großen Teil ein Misstrauen der Massen gegen die MSM und der Eliten, die dahinterstecken. In meiner Wahrnehmung ist der Begriff „fake News“ im Wahlkampf zur Wahl Trumps in 2016 entstanden. Zuerst hat Trump ihn gegen die MSM verwendet, – dann haben die MSM – zumindest versucht, den Begriff gegen ihn selbst zu instrumentalisieren.

Durch die Geschehnisse und die (einseitige) Berichterstattung der MSM in Sachen Corona, – jetzt auch Ukraine Krieg – oder Klima Wandel, – wird das Vertrauen der Massen in Politik und Medien weiter massiv beschädigt.

Auf vielen Demonstrationen und in vielen Gesprächen sehe ich immer wieder bestätigt, – Menschen, die einmal Zweifel an der Berichterstattung der Medien in Sachen Corona und Impfen bekommen haben, – beginnen grundsätzlich zu Zweifeln, an Allem, was uns diese MSM präsentieren.  – Und das ist für mich der positive Schluss!

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